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Covesion arbeitet mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft am 2,1 Millionen Pfund teuren Projekt „Calci µm Ion Frequency Standard“ (CIFS), das von CPI TMD Technologies Ltd. geleitet und von Innovate UK gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer hochpräzisen Atomuhr mit gefangenen Ionen im µm , die kleiner, leichter, portabler und robuster als aktuelle Modelle ist. Hochpräzise Atomuhren finden in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens Anwendung und werden stetig erweitert. Von der Navigation bis zum Bankwesen – zahlreiche Systeme sind auf extrem genaue Zeitmessung angewiesen.

Dr. Andy Astill, Chief Operating Officer bei Covesion, kommentiert die Notwendigkeit der Forschung: „Aktuelle satellitengestützte GPS-Systeme werden zunehmend anfälliger für externe Einflüsse und Angriffe, wodurch viele dieser Systeme nun gefährdet sind. Investitionen sind erforderlich, um Alternativen zu den bestehenden Technologien zu entwickeln, die auf satellitengestützten Zeitinformationen basieren, um diese unabhängiger und robuster zu gestalten.“

Andy fährt fort: „Zeitmesssysteme auf Basis von Quantenprozessen µm , wie beispielsweise Ionenfallen, bieten eine deutlich höhere Genauigkeit als derzeit verfügbare kommerzielle Systeme und dürften die Lösung für die aktuellen Herausforderungen darstellen. Mit diesen Uhren lassen sich sowohl Backup- als auch Standalone-Systeme realisieren. Derzeit werden diese Systeme, die eine Genauigkeit von etwa einer Sekunde in 33 Milliarden Jahren erreichen, nur in Forschungslaboren demonstriert. Aufgrund ihrer Komplexität, ihres hohen Stromverbrauchs µm und ihrer Anforderungen an die Umgebungsbedingungen sind diese Systeme nicht portabel und für einen breiten Einsatz zu teuer. Daher müssen wir robuste Systeme entwickeln, die in kommerziellen Produkten eingesetzt werden können. Unser Ziel ist es, mit CIFS eine portablere und robustere Version der aktuellen Technologie zu entwickeln.“

Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung und Industrialisierung des aktuellen Designs von Kalziumionen µm -Taktgebern. Dabei sollen Größe und Gewicht des Systems reduziert und seine Robustheit durch eine stärkere Integration von Subsystemen erhöht werden. Dies macht es zu einem deutlich vielseitiger einsetzbaren Produkt und eröffnet einen neuen Markt für fortschrittliche Zeitgeber mit einem breiten Anwendungsspektrum.

Covesion liefert für das CIFS-Projekt Frequenzumwandlungslösungen auf Basis seiner PPLN-Wellenleiter. Dies ermöglicht den Einsatz handelsüblicher Lichtquellen im System. Covesion arbeitet mit dem Projektleiter CPI TMD Technologies zusammen, einem Pionierunternehmen in der Entwicklung von Quanten- µm -Technologie und robuster Elektronik für Verteidigungsanwendungen. Zum Forschungskonsortium gehören außerdem Leonardo, ein führender Systemintegrator für Verteidigungstechnik, µm , ein führendes Unternehmen im Bereich Verteidigungstechnologie, BT, eines der weltweit führenden Kommunikationsunternehmen, und die Universität Sussex.

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